Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Dienstag, 18. Dezember, 13.30 Uhr
Der Wanderertreff
Diakonisches Werk Mülheim
Mittwoch, 19. Dezember, 15.00 Uhr
Büchercafé Las Torres
Petrikirchenhaus
Donnerstag, 20. Dezember, 13.00 Uhr
"Auf-LADEN-KIRCHE"
Evangelische Ladenkirche

 

> Alle Termine anzeigen

Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 17.12.2018

Ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten.

Jesaja 43,20

mehr
Service

Kirchenkreis

Herbstsynode befasst sich mit Familiennachzug

Zum ersten Mal berichtet der in diesem Jahr ins Amt gewählte Superintendent Hillebrand an die Kreissynode. Außerdem wird ein Antrag des Ausschusses für Flüchtlingsfragen beraten.

Die Synode des Kirchenkreises An der Ruhr tagt am Freitag, 10. November, und Samstag, 11. November, im Haus der Evangelischen Kirche (Altenhof). Auf der Tagesordnung steht, wie zur Herbstsynode üblich, der Bericht des Superintendenten. In diesem Jahr wird zum ersten Mal der im Frühjahr gewählte Superintendent Pfarrer Gerald Hillebrand berichten. Inhaltlich wird sich die Kreissynode mit einem Antrag des kreiskirchlichen Ausschusses für Flüchtlingsfragen befassen.

Der kreiskirchliche Ausschuss für Flüchtlingsfragen beantragt, dass der Kirchenkreis sich beim nordrhein-westfälischen Innenministerium und beim Bundesinnenministerium dafür einsetzt, dass der Familiennachzug für subsidiär geschützte Geflüchtete nach dem 16. März 2018 wieder ermöglicht wird. Bis dahin ist der Familiennachzug ausgesetzt. Politisch diskutiert wird aktuell, diese Aussetzung zu verlängern. Gleichfalls soll, so sieht es der Antrag vor, die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland um politischen Einsatz gebeten werden. In der Begründung des Antrages an die Kreissynode An der Ruhr heißt es: „Die systembedingt langen Wartezeiten auf Bescheide, Zuweisungen, Kurse, berufliche Anerkennungs- und Qualifizierungsmaßnahmen stellen für die Geflüchteten eine große Belastung dar. Insbesondere die Passivität und Unsicherheit in Bezug auf das Ergebnis des Wartens binden viel Energie, die den Betroffenen zur Gestaltung eines zunehmend selbstbestimmten Alltags nicht mehr zur Verfügung steht. Besonders kräftezehrend ist dabei die Sorge um nicht in Deutschland befindliche Familienmitglieder – die Partner und Kinder. Eine Verlängerung der Wartezeit auf den, für den Erfolg von Integration gar nicht hoch genug zu bewertenden Faktor, Nachzug der engsten Familienangehörigen, ist nicht zu verantworten.“

Im Flüchtlingsreferat des Kirchenkreises werden jedes Jahr bis zu 450 Klientinnen und Klienten beraten. Hinter dieser Zahl stehen unterschiedlichste Anliegen: betreuungsintensive wiederholte Kontakte mit komplexen Fragen und Recherchen im Asylverfahren oder auch einmalige praktische Hilfen etwa beim Ausfüllen eines Formulars. Darüber hinaus engagieren sich in vielen Kirchengemeinden haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe. Auch sie bekommen im Flüchtlingsreferat regelmäßig Begleitung, Fortbildung und praktische Unterstützung.

Auf der Tagesordnung der kommenden Kreissynode stehen außerdem turnusgemäß die Entlastung von Jahresrechnungen, der Beschluss von Haushalts- und Stellenplänen für das kommende Jahr sowie einige Wahlen.

Die Kreissynode beginnt am Freitag, 10. November, mit einem Gottesdienst um 18 Uhr in der Petrikirche am Pastor-Barnstein-Platz. Im Gottesdienst werden neue Mitarbeitende des Kirchenkreises begrüßt und Pfarrerin Sabine Sandmann in ihr Amt als Pfarrerin mit besonderem Auftrag eingeführt. Die Tagung der Kreissynode beginnt um 20.15 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Althofstraße 9, mit dem Bericht des Superintendenten. Die Verhandlungen werden am Samstag, 11. November, ab 9 Uhr fortgesetzt.

 

Stichwort: Synode

Die Kreissynode tagt mindestens einmal, oft zweimal im Jahr und ist das höchste Entscheidungsgremium, das „Parlament", eines jeden Kirchenkreises. Zu den Synodalen zählen alle Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie weitere gewählte Mitglieder aus den Gemeindepresbyterien (von den Gemeindegliedern gewählte Leitungsgremien). Die Synodalen entscheiden unter anderem über kreiskirchliche Finanzen, erarbeiten auch gemeinsame theologische und sozialethische Stellungnahmen und können Anträge an die Landessynode stellen. Die Synode verhandelt öffentlich. Zum Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr zählen rund 46.500 Gemeindeglieder.

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

ala / 18.10.2017



© 2018, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung