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für den 24.08.2019

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.

Jeremia 29,13-14

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Kirchenkreis An der Ruhr

Predigtreihe: Soziale Gerechtigkeit

Auch im reichen Deutschland ist soziale Teilhabe nicht für alle gleichermaßen möglich. Mit der Lage in Mülheim hatte sich die Kreissynode bereits befasst. Zum Jahresbeginn 2019 geht es in einer Predigtreihe um das Thema "soziale Gerechtigkeit".

Lupe

Das Thema soziale Gerechtigkeit wird Schwerpunkt einer Predigtreihe in mehreren evangelischen Kirchen in der Stadt zu Jahresbeginn 2019. „Auch im Jahr 2019 im vergleichsweise wohlhabenden Deutschland hängen die Chancen eines Menschen immer noch von seiner Herkunft ab. Damit können wir uns nicht abfinden“, sagt Superintendent Gerald Hillebrand, der sich auch mit eigenen Predigten an der Reihe beteiligt. Mit den Chancen auf soziale Gerechtigkeit und Teilhabe in der eigenen Stadt hatte sich die Synode des Kirchenkreises An der Ruhr im vergangenen Juni befasst. Nun tragen Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises das Thema auch in den Gottesdiensten (Termine s.u.) weiter.

Sozialdezernent Ernst hatte in seinem Vortrag vor der Kreissynode An der Ruhr auf die soziale Spaltung der Mülheimer Stadtgesellschaft hingewiesen. Anders als in anderen Ruhrgebietsstädten gebe es sowohl deutliche Wohlstands- als auch Armutsindikatoren. Soziale Benachteiligung konzentriere sich in Mülheim ganz besonders in einigen Stadtteilen: Eltern haben dort eher niedrige Bildungsabschlüsse und sind häufiger ohne Arbeit, die Kinder haben einen schlechteren Gesundheitszustand, besuchen nur kurz die KiTa und gehen seltener in Sportvereine. So haben sie weniger Chancen auf Bildungserfolg. Doch es lohne sich hier anzusetzen. „Da geht was“, so der Dezernent. Je früher man mit der Förderung beginne, umso wirksamer seien die Maßnahmen.

Jan Orlt, Referent für Wohnungslosenhilfe bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, kritisierte auf der Mülheimer Kreissynode die Entwicklung, dass Wohnraum zu oft bloße Geldanlage sei. „Das macht den Einzelnen machtlos und lässt die Politik sehr vorsichtig agieren.“ Orlt führte aus, dass es aktuell sechs bis neun Monate braucht, um eine neue Wohnung zu finden. Dieser Wert lag vor 2017 noch bei drei bis vier Monaten. Wer günstigen Wohnraum sucht, rücke nur langsam auf den Wartelisten der Wohnungsbaugesellschaften nach vorne. Orlt ermutigte kirchliche Träger, eigene Schritte zu unternehmen, sich zum Beispiel für die Renovierung nicht genutzten Wohnraums einzusetzen oder selber als Bauträger aktiv zu werden.

Die Gottesdiensttermine der Predigtreihe

Sonntag, 6. Januar 2019, 9.30 Uhr, Immanuelkirche, Kaiser-Wilhelm-Straße 21a und
11 Uhr, Matthäuskirche, Oberheidstraße 231,
„Soziale Gerechtigkeit!?” (Einführung ins Thema), Pfarrer Michael Manz


Sonntag, 13. Januar, 9.30 Uhr, Immanuelkirche, Kaiser-Wilhelm-Straße 21a       und 11 Uhr, Matthäuskirche, Oberheidstraße 231, Hosea 10,12 „Gerechtigkeit ist wie eine gute Saat", Pfarrerin Gundula Zühlke

Sonntag, 13. Januar, 11 Uhr, Johanniskirche, Aktienstraße 136,
Micha 6,8 „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist...“, Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski


Sonntag, 27. Januar, 9.30 Uhr, Immanuelkirche, Kaiser-Wilhelm-Straße 21a
Mt. 25, 14ff: „Bildungschancen nach Herkunft?“, Berufsschulpfarrer Stephan Kunellis

Sonntag, 27. Januar, 11 Uhr, Johanniskirche, Aktienstraße 136
Sprüche 14, 34: „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“, Superintendent Gerald Hillebrand

Sonntag, 27. Januar, 11 Uhr, Matthäuskirche, Oberheidstraße 231
„Amos – Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach”, Pfarrer Michael Manz

 

Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, Immanuelkirche, Kaiser-Wilhelm-Straße 21a
„Amos – Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach”, Pfarrer Michael Manz

Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr, Matthäuskirche, Oberheidstraße 231
Sprüche 14, 34: „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“, Superintendent Gerald Hillebrand

Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr, Johanniskirche, Aktienstraße 136, Hosea 10,12 „Gerechtigkeit ist wie eine gute Saat", Pfarrerin Gundula Zühlke

 

Sonntag, 10. Februar, 9.30 Uhr, Immanuelkirche, Kaiser-Wilhelm-Straße 21a und
Sonntag, 10. Februar, 11 Uhr, Johanniskirche, Aktienstraße 136
„Vorrang für die Armen”, Pfarrer Michael Manz

Sonntag, 10. Februar, 11.15 Uhr, Ev. Kirche an der Wilhelminenstraße 34, Sprüche 14, 34: „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“, Superintendent Gerald Hillebrand

 

 

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ala / 06.12.2018



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