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Losung

für den 02.12.2021

Merke auf mich, mein Volk, hört mich, meine Leute! Denn Weisung wird von mir ausgehen, und mein Recht will ich gar bald zum Licht der Völker machen.

Jesaja 51,4

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Service

Kirchenkreis An der Ruhr

Kreissynode stärkt Jugendarbeit

Eine volle Stelle wird im kreiskirchlichen Jugendreferat eingerichtet werden, das beschloss die Kreissynode auf ihrer Frühjahrstagung. Hinzu kamen Beschlüsse über die interne Organisation der Notfallseelsorge und der innerkirchlichen Finanzverteilung.

Daniela Landwehr, Christoph Hesse und Simon Sandmann bringen den Antrag zur Jugendarbeit ein. Daniela Landwehr, Christoph Hesse und Simon Sandmann bringen den Antrag zur Jugendarbeit ein.

Auf Beschluss der Synode wird nun eine volle JugendreferentInnenstelle im Kirchenkreis eingerichtet. Aufgaben des / der Jugendreferentin werden unter anderem sein: Vernetzung der gemeindlichen Jugendarbeit, Organisation gemeinsamer Aktionen, Fortbildungen für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende im Jugendbereich sowie Gremienarbeit auf kommunaler und landeskirchlicher Ebene. „Wir haben viele Ehrenamtliche in der Jugendarbeit, die sich gerne stärker engagieren würden, gerne auch auf Kirchenkreisebene“, erläuterte Christoph Hesse, Vertreter der ehrenamtlichen Jugendarbeit, bei der Einbringung des Antrags.

Mit ihrer Entscheidung folgten die Synodalen dem Beschlussvorschlag des Kreissynodalvorstandes, der zuvor in einer Klausurtagung die Konzeption der kreiskirchlichen Jugendarbeit beraten hatte. Der Beschluss bedeutet eine deutliche Aufstockung der Jugendarbeit im Kirchenkreis, bisher ist für diesen Arbeitsbereich eine halbe ReferentInnenstelle im Stellenplan des Kirchenkreises enthalten, die aufgrund der zwischenzeitlichen Konzeptionsberatungen vorerst nicht wiederbesetzt worden war. In den kommenden drei Jahren wird die Stiftung Jugend mit Zukunft die Stelle mit 5000 Euro im Jahr unterstützen.

Grußwort von Oberbürgermeister Scholten zur Eröffnung der Synode Grußwort von Oberbürgermeister Scholten zur Eröffnung der Synode

Für die Notfallseelsorge des Kirchenkreises An der Ruhr gilt ab sofort, dass sie von allen Pfarrerinnen und Pfarrern gemeinsam mit einem Kreis speziell geschulter Ehrenamtlicher getragen wird. Die Mitarbeit in der Notfallseelsorge wird damit für alle Pfarrstelleninhabenden zum verbindlichen Teil ihres Dienstes. Die ist notwendig, um weiterhin eine durchgängige Rufbereitschaft sicherzustellen. Die Notfallseelsorge des Kirchenkreises wird bei Bedarf über die Leitstelle der Feuerwehr alarmiert und gewährt eine 24-Stunden-Bereitschaft, um Menschen in Notfällen beizustehen.

Finanzen und Verwaltung bildeten einen weiteren Themenblock auf der Tagesordnung der Kreissynode. Die Synodalen beschlossen, dass ab 2018 die Kosten für Pfarrstellen und Dienstleistungen der gemeinsamen Verwaltung entsprechend des Verursacherprinzips von den Kirchengemeinden getragen werden sollen. Bislang flossen beide Bereiche in eine pauschale Umlage ein, die von allen Gemeinden gleichermaßen zu entrichten war. Die Kreissynode votierte dafür, diese bestehende Umlage bis einschließlich 2017 beizubehalten, um dann auf die neue Regelung umzustellen.

Außerdem wurde der Kreissynode eine neue Satzung für das Verwaltungsamt des Kirchenkreises An der Ruhr vorgelegt und beschlossen. Die neue Satzung war durch die Verwaltungsstrukturreform auf landeskirchlicher Ebene notwendig geworden.

Superintendent Hitzbleck kündigte seinen Ruhestand zum kommenden Jahr an Superintendent Hitzbleck kündigte seinen Ruhestand zum kommenden Jahr an

Wahlen
Als theologische Abgeordnete zur Landessynode wurde Pfarrerin Bettina Roth (Vereinte Ev. Kirchengemeinde) gewählt (Stellvertretung: Pfarrer Gerald Hillebrand, Kgm. Broich-Saarn, Pfarrerin Gundula Zühlke, Lukaskirchengemeinde). Als nicht-theologische Abgeordnete aus dem Kirchenkreis An der Ruhr wurden Petra Busch (Kgm. Heißen) und Michael Meister (Vereinte Ev. Kgm.) gewählt. (Stellvertretung: Dr. Heinz-Jürgen Joppien, Broich-Saarn; Dorothee Hartnacke, Heißen; Martha Vahrenkamp, Fliedner; Stefan Käufer, Heißen).

Ins Blickfeld der Synode rückten auch zukünftige Personalentscheidungen. Superintendent Hitzbleck kündigte an, zum April 2017 in den Ruhestand einzutreten. Das bedeutet, dass die Kreissynode im Frühjahr 2017 einen neuen Superintendenten bzw. eine neue Superintendentin wählt.

Stichwort: Synode

Die Kreissynode tagt mindestens einmal, oft zweimal im Jahr und ist das höchste Entscheidungsgremium, das „Parlament", eines jeden Kirchenkreises. Zu den Synodalen zählen alle Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie weitere gewählte Mitglieder aus den Gemeindepresbyterien (von den Gemeindegliedern gewählte Leitungsgremien). Die Synodalen entscheiden unter anderem über kreiskirchliche Finanzen, erarbeiten auch gemeinsame theologische und sozialethische Stellungnahmen und können Anträge an die Landessynode stellen. Die Synode verhandelt öffentlich. Zum Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr zählen rund 48.000 Gemeindeglieder.

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ala / 04.06.2016



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