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für den 02.12.2021

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Jesaja 51,4

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Service

Ev. Lukaskirchengemeinde

Neuzugang aus Namibia

Die Lukaskirchengemeinde verabschiedet im Gottesdienst am 8. Mai Pfarrer Thomas Kiesebrink und heißt gleichzeitig seinen Nachfolger, Pfarrer Felix Schikora willkommen. 

Pfarrer Felix Schikora Pfarrer Felix Schikora

Der Sprung ins kalte Wasser ist nichts, was Felix Schikora schrecken könnte. Ganz ohne Schonfrist tauscht er nun die Wüstentemperaturen Namibias ge-gen den Mülheimer Frühlingsregen. Keine zwei Tage, nachdem der Theologe von seiner Auslandsstation in Swakopmund zurückgekehrt ist, beginnt er als Pfarrer im Probedienst in der Lukaskirchengemeinde. Dort verstärkt der 32-Jährige das Pfarrteam und wird im kommenden Jahr Gottesdienste mit der Gemeinde feiern und den Konfirmandenunterricht mitgestalten.

In der Evangelischen Lukaskirchengemeinde folgt Pfarrer Schikora Pfarrer Thomas Kiesebrink nach, der nun seinen Probedienst beendet. Zum Gottesdienst zur Einführung von Pfarrer Schikora und zur Verabschiedung von Pfarre Kiesebrink lädt die Lukaskirchengemeinde am Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, in die Johanniskirche an der Aktienstraße 136 ein.

„Ich mag es, mich auf neue Kontexte einzustellen“, sagt Felix Schikora. So absolvierte er sein Studium in Wuppertal und Leipzig, aber auch Aufenthalte in Basel und Paris waren dabei. Es folgte das Vikariat in Duisburg-Marxloh. „Und dann wollte ich nochmal woandershin“, beschreibt Felix Schikora die Motivation, die ihn ins südliche Afrika führte. Südafrika und Namibia waren dank der dort aktiven deutschsprachigen Gemeinden naheliegende Ziele, schließlich wurde es Swakopmund an der namibischen Atlantikküste. Die Lutherische Kirche dort hat ihre Geschichte in der deutschen Missionsarbeit, deutsche Sprache und Kultur werden von vielen namibischen Farmern noch gepflegt. „In Namibia habe ich gelernt, Deutschland aus anderen Augen zu sehen“, berichtet Felix Schikora. „Mit Deutschland verbinden viele Namibianer Idealvorstellungen von Heimat.“ Aber nicht alles typisch Deutsche kommt gut an, das oft gehörte „Also, in Deutschland machen wir das so…“, zum Beispiel überhaupt nicht.

Für das Theologiestudium hat sich der gebürtige Hünxer während seiner Oberstufenzeit entschieden: „Da bin ich dann in Gottesdienste gegangen und wollte mehr wissen. Habe mich auf die Predigt gefreut und wollte erfahren, was dahintersteckt. Da war vor allem das Verstehen-Wollen wichtig. Das Gemeindeleben kam erst später dazu, in der Studierendengemeinde in Wuppertal. Im Vikariat habe ich dann gemerkt, dass die Vielseitigkeit und die Pragmatik des Pfarrberufs ganz gut zu mir passt.“ Wichtig an seinem Beruf sind dem Pfarrer vor allem Seelsorge und Spiritualität. „In Namibia habe ich einen Gebetskreis gegründet, in Duisburg bin ich zusammen mit Gemeindemitgliedern gepilgert.“

Für das kommende abschließende Jahr des Probedienstes steht für Felix Schikora vor allem Gemeindeleben in Eppinghofen, Dümpten und Styrum auf dem Programm. Nach Feierabend ist dann Bewegung angesagt, der neue Pfarrer in Lukas mag Kraftsport und den japanischen Stockkampf Kendo.

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ala / 04.05.2016



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