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Losung

für den 13.06.2021

Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.

Psalm 13,6

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Service

Notfallseelsorge

Neue Notfallseelsorgende im Dienst

Die Ausbildung unter Corona-Bedingungen haben sie gemeinsam absolviert und beginnen nun ihren Dienst. Neu eingeführt wurden vier ehrenamtliche Teammitglieder für die Notfallseelsorge in Mülheim und Essen. 

Vier neue ehrenamtliche Notfallseelsorgende aus Essen und Mülheim an der Ruhr wurden nun in einem feierlichen Gottesdienst in der Essener Kirche St. Laurentius in ihren Dienst eingeführt. Andrea Meth und Diakon Uwe Göritz aus Essen sowie Alexander Rupf und Monika Roskosch aus Mülheim haben die intensive einjährige Ausbildung absolviert. Sie übernehmen jetzt regelmäßig Bereitschaftsdieste, wenn es darum geht, Menschen zu begleiten, die schwere Schicksalsschläge erleben. Der aktuelle Einführungsgottesdienst sowie die gesamte Notfallseelsorge-Ausbildung fanden unter Corona-Hygienebedingungen statt. Die jährliche Ausbildung der neuen Not-fallseelsorgenden koordinieren Pastorin Kordula Bründl (Kirchenkreis Essen), Diakon Herwarth Schweres (Bistum Essen) und Pfarrer Guido Möller (Kirchenkreis An der Ruhr).

auf dem Foto von links nach rechts: Andrea Meth, Diakon Herwarth Schweres, Alexander Rupf, Pastorin Kordula Bründl, Diakon Uwe Göritz, Pfarrer Guido Möller, Monika Roskosch

Themen der umfassenden Ausbildung sind Grundlagen der Traumapsychologie und Kommunikation, Umgang mit Belastungsreaktionen und die Strukturen bei Feuerwehr, Polizei, und Rettungsdiensten. Hinzu kommen Einsatzpraktika im Rettungsdienst und bei der Polizei. Die Notfallseelsorgenden sind rund um die Uhr rufbereit. Sie werden von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei zum Beispiel dann alarmiert, wenn ein Mensch plötzlich zu Hause verstirbt, eine Todesnachricht überbracht werden muss, wenn Menschen suizidgefährdet sind oder nach einem größeren Unglück besonders viele Menschen Beistand benötigen. 

Der nächste Ausbildungskurs für ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger beginnt nach den Herbstferien 2021. Wer sich für den Dienst interessiert, sollte sich auch in schwer zugängliche Verhaltensweisen einfühlen können, körperlich und seelisch belastbar sein, aber auch zur Selbstreflexion bereit und zur Distanzierung fähig sein, um eigene Reaktionen einordnen zu können. Notfallseelsorger verabschieden Verstorbene auf Wunsch der Angehörigen mit einem Gebet oder christlichen Ritual. Ebenfalls vorausgesetzt wird ein Mindestalter von 35 Jahren. Wer die Ausbildung absolviert, sollte bereit sein, anschließend 14 Tage Rufbereitschaft pro Jahr zu übernehmen. (Kontakt: lohmar-baerz@kirche-muelheim.de, notfallseelsorge@evkirche-essen.net

 

 

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ala / 03.05.2021



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