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für den 17.07.2019

Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.

Daniel 9,14

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Service

Handreichung

Über letzte Schritte selber bestimmen

Eine neue Handreichung zur Patientenvorsorge haben Evangelische und Katholische Kirche gemeinsam mit der ACK (Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen) vorgestellt. Das Dokument mit Formularen zum ausfüllen steht hier bereit.

Titelseite der neuen Broschüre Titelseite der neuen Broschüre "Christliche Patientenvorsorge"

Die neue Christliche Patientenvorsorge gibt Hilfestellung bei Fragen zur Patientenverfügung, und in der aktuellen Auflage erstmals auch zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und zur Äußerung von Behandlungswünschen. Für alle Bereiche sind in dem Dokument auch Formulare enthalten, die jeder selber ausfüllen kann. Die "Christliche Patientenvorsorge" ist das Nachfolgedokument der seit 2003 erhältlichen christlichen Patientenverfügung. Hier waren durch eine Gesetzesänderung 2009 Änderungen nötig geworden.

Bei der Vorstellung der "Christlichen Patientenvorsorge" wies der stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Jochen Bohl, darauf hin, dass das neue Patientenverfügungsgesetz einen "sehr weiten Rahmen" vorgebe, innerhalb dessen man Vorsorgeregelungen treffen könne. Auf jeden Fall gelte aber, dass die Vorsorgeregelung "im Ernstfall" nur beachtet werden könne, wenn sich anstelle des oder der Betroffenen jemand für ihn oder sie einsetze. Deswegen laute die "erste und wichtigste Frage" in Sachen Patientenvorsorge: "Wer soll an meiner Stelle entscheiden, wenn ich es nicht mehr selbst kann?"

Zusätzlich empfahl der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), der braunschweigische Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber, sich von einem Arzt und / oder einem Juristen beraten zu lassen. Denn Patientenverfügungen und Behandlungswünsche könnten nur umgesetzt werden, wenn sie so "konkret" verfasst seien, dass sie auf die später "möglicherweise eintretende Situation" zutreffen. Eine fachkundige ärztliche Beratung könne hier helfen, "Klarheit" zu schaffen und so "Widersprüche zwischen einzelnen Festlegungen" zu vermeiden, so Weber weiter.

 

 

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ala / 01.02.2011



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