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für den 16.09.2019

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Presybteriumswahlen

KandidatInnensuche beginnt

„Gemeinde mit mir“, unter diesem Motto stehen die Presbyteriumswahlen am 1. März 2020 in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Jetzt werden Kandidierende gesucht.

Lupe

Bis zu den Wahlen ist noch etwas Zeit, doch in vielen Presbyterien beginnen jetzt schon die Vorbereitungen. Die Presbyteriumswahlen finden in allen Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu der auch der Mülheimer Kirchenkreis An der Ruhr gehört, zeitgleich statt. Der gemeinsame Zeitplansieht vor: Bis zum 5. September 2019 entscheiden die Gemeinden, wie viele Sitze ihr Presbyterium künftig haben soll. Einen Rahmen für die Größe gibt die Kirchenordnung je nach Gemeindegliederzahl vor. Anschließend läuft das Wahlvorschlagsverfahren: Bis zum 26. September können Kandidatinnen und Kandidaten benannt werden. Fragen dazu beantworten die Pfarrerinnen und Pfarrer und die aktuellen Presbyteriumsmitglieder gerne. 

Bei Gemeindeversammlungen zwischen dem 10. und 17. November werden die KandidatInnen für das Leitungsgremium vorgestellt. Hier können auch weitere Interessierte vorgeschlagen werden. Falls es nicht genügend Kandidierende gibt, entscheidet der Kreissynodalvorstand, das Leitungsgremium auf Kirchenkreisebene, ob die Wahl verschoben wird, oder ob die Vorgeschlagenen als gewählt gelten. Das Ergebnis wird am 8. Dezember bekannt gegeben.

Zu Jahresbeginn 2020 steht in der gemeinsamen Verwaltung im Kirchenkreis eine Menge Arbeit an: Hier werden die Wahlbenachrichtigungen vorbereitet und versandt. Wer absolut sichergehen will, auch mitwählen zu können, kann zwischen dem 3. und 23. Februar 2020 im Wahlverzeichnis seinen Eintrag prüfen. Bis zum 26. Februar kann man Briefwahl beantragen. Am 1. März schließlich wird gewählt – zumeist im Gemeindehaus nach dem Gottesdienst, oft mit der Gelegenheit, bei Kaffee und einem kleinen Snack andere Gemeindemitglieder zu treffen. 

Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten sowie interessierte Gemeindemitglieder können sich auf presbyteriumswahl.de über das Amt und die Wahl 2020 informieren.

Stichwort: Presbyterium 

Das Presbyterium ist das Leitungsgremium einer Kirchengemeinde. Alle vier Jahre wird neu gewählt. Mitwählen dürfen alle Gemeindeglieder, die entweder konfirmiert oder mindestens 16 Jahre alt sind. Die Presbyterinnen und Presbyter leiten die Kirchengemeinde gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern sowie mit ebenfalls von den Gemeindemitgliedern gewählten beruflich Mitarbeitenden. Sie geben ihrer Gemeinde ein Gesicht – auch in geistlicher Hinsicht, sie bestimmen etwa die Gottesdienstordnung, legen Schwerpunkte und Aufgaben der Arbeit fest, entscheiden über Finanzen, Personal und besetzen Pfarrstellen. Das Presbyterium bildet meist eigene Fachausschüsse, etwa für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik, für Diakonie, für Finanzverwaltung, für Öffentlichkeitsarbeit und für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Solche Ausschüsse gibt es auch auf Kirchenkreisebene, sie sind mit PresbyterInnen und PfarrerInnen aus den einzelnen Kirchengemeinden besetzt.

Der große Rahmen: Presbyterial-synodale Ordnung 

1610 formuliert, gelten die Grundsteine für die presbyterial-synodale Struktur der rheinischen Kirche noch heute. Die evangelische Kirche funktioniert nach dem Graswurzel-Prinzip: Die Gemeinden wählen einige Mitglieder in das eigene Presbyterium, das Verantwortung für das eigene Handeln und Wirtschaften übernimmt. Aus den Gemeinden werden Delegierte in die Kreissynode entsandt. Sie tagt mindestens einmal, meistens zweimal im Jahr und entscheidet über Belange des gesamten Kirchenkreises An der Ruhr. Die Kreissynodalen wiederum wählen die Mülheimer Abgeordneten zur Landessynode, auf der Angelegenheiten beraten werden, die die gesamte Evangelische Landeskirche betreffen. 
Die Bezeichnung „presbyterial“ stammt vom griechischen Wort „presbyteros“ ab und meint „Ältester“. „Synodal“ kommt vom griechischen „syn-hodos“ und bedeutet „gemeinsamer Weg“ oder auch „Versammlung“. 
Die Beschlüsse der Landessynode sind daher auch Ausdruck repräsentativer Leitung durch die Presbyterien. Die Entscheidungsstrukturen einer presbyterial-synodal verfassten Kirche sind nicht mit demokratischen Prozessen zu verwechseln. In den kirchlichen Gremien ist Einmütigkeit ein zentrales Prinzip. Das bedeutet: Auch wenn Kirchenleitungsmitglieder bei einer Abstimmung für den letztlich unterlegenen Vorschlag votiert haben, müssen alle das gemeinsame Ergebnis mittragen.  Auch haben die Mitglieder der Leitungsgremien kein Mandat ihrer Wählerinnen und Wähler. Evangelische Christinnen und Christen sind nach reformiertem Verständnis nur an die Heilige Schrift und an ihr Gewissen gebunden.
 

 

 

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ala / EKiR / 16.08.2019



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