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für den 07.08.2020

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Christlich-Islamische Begegnung

Gesegneter Ramadan

Einen gesegneten Ramadan ("Ramadan Mubarak") wünschen die evangelischen Landeskirchen und die katholischen Bistümer in NRW den muslimischen Gemeinden. Der Kirchenkreis An der Ruhr schließt sich der ökumeischen Grußbotschaft an.

Kuppel der Moschee an der Sandstraße Kuppel der Moschee an der Sandstraße

Die drei evangelischen Landeskirchen und die fünf katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen haben sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens auch in diesem Jahr wieder mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an die Muslime gewandt. „Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Gemeinden für diese besondere Zeit die erhoffte Vertiefung des Glaubens, die mit der inneren Stärkung der Gemeinschaft und der Hinwendung zu den Mitmenschen verbunden ist“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schreiben.

Darin weisen sie auf die Gemeinsamkeiten hin, die das Miteinander von Muslimen und Christen – trotz aller Unterschiede – tragen: „Dazu gehört der Glaube daran, dass der eine Gott der Schöpfer der Welt und der Ursprung alles Lebendigen ist.“ Ebenso der Glaube an die besondere Würde des Menschen, der für Christen und Muslime Gabe und Aufgabe zugleich sei: „Er ist Grund zur Dankbarkeit gegenüber Gott. Er fordert unseren Einsatz überall dort, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Er verlangt unsere Solidarität mit denen, die für die Würde des Menschen eintreten.“ So wie die friedlichen Demonstranten in Tunesien und Ägypten, die für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit auf die Straße gingen.

Die politischen Umbrüche zeigten, dass politische Systeme, die das eigene Volk unterdrückten und grundlegende Menschenrechte wie die Religionsfreiheit missachteten, auch in arabischen Staaten keine Zukunft hätten und dass auch in muslimisch geprägten Gesellschaften die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie lebendig sei. Fazit: „Ein friedliches Miteinander von Christen und Muslimen ist auch in arabischen Ländern möglich, wenn alle Bürger des Landes die gleichen Rechte haben.“ Dafür gelte es, sich in Wort und Tat einzusetzen.

Zu den acht Unterzeichnern des „Ramadan Mubarak“ („Gesegneter Ramadan“) überschriebenen Grußwortes gehören Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Präses Dr. h.c. Alfred Buß (Evangelische Kirche von Westfalen), Landessuperintendent Dr. Martin Dutzmann (Lippische Landeskirche), Bischof Dr. Felix Genn (Bistum Münster), Erzbischof Joachim Kardinal Meisner (Erzbistum Köln), Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Bistum Aachen), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) und Präses Nikolaus Schneider (Evangelische Kirche im Rheinland).

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29.07.2011



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