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Reformationstag 2021

"Grundplatte des Glaubens"

Einen „Lego-Gottesdienst zur Reformation“ feierte die Evangelische Jugend im Kirchenkreis An der Ruhr gemeinsam mit der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde in der Petrikirche. Der Gottesdienst kann auch nachträglich auf YouTube angeschaut werden.

„Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden“, heißt es im Lukasevangelium. „Und worauf bauen wir? Was ist die Grundplatte unseres Glaubens?“, das fragten die Jugendlichen und Liturg Pfarrer Dietrich Sonnenberger die Gottesdienstgemeinde in der Petrikirche – um sogleich zum Selber-Bauen einzuladen.

Eigentlich hätte der Lego-Gottesdienst der Abschluss einer großen Aktion der Evangelischen Jugend sein sollen. Doch die Legobautage unter dem Motto „Wir bauen Zukunft“ wurden coronabedingt auf das kommende Jahr verschoben. So konnten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher am Reformationstag mit ihren eigenen Zukunftsvisionen vorangehen. Jede und jeder war eingeladen, drei Lego-Duplo-Steine auf einer oder mehreren von drei Grundplatten zu einem Gemeinschaftsbauwerk zusammenzusetzen. Die meisten Legobaumeister und Baumeisterinnen tummelten sich um die Grundplatte mit dem Herz für „Soziales“, aber auch am Projekt „Umwelt“ und auf der Platte mit dem Eurozeichen für „Wirtschaft“ entstanden visionäre Kreationen. „Umweltschutz in Duplosteinen“, fand Simon Löwenberg von der Evangelischen Jugend, der die Aktion im Gottesdienst anleitete. „Da würde eine schützende Mauer drumherum gebaut“. Auf der „Wirtschafts“-Bauplatte, „da wachsen einige Türe in den Himmel, das erinnert ja schon etwas an Frankfurt“.

Nicht nur Zukunftsvisionen, sondern auch Klage und Sorgen brachten die Jugendlichen vor Gott. Etwa über die Sehnsucht nach einer lebenswerten Umwelt, nach dem Gefühl von Verantwortung und der Notwendigkeit zu Handeln und nach der Suche nach einem Fundament, das Sicherheit bietet.

Die Predigt hielten Julian Kock aus der Evangelischen Lukaskirchengemeinde und Superintendent Gerald Hillebrand im Dialog. Fragen nicht nur nach dem Aufbauen, sondern auch nach dem Abbauen hatten sie sich vorgenommen. Dabei richtete sich der Blick der beiden Prediger, wie am Reformationstag oft geübt, auf die Kirche selbst. Abgebaut werden müssen nicht mehr bezahlbare Strukturen, auch ganz konkret müssten kirchliche Häuser aufgegeben werden. „Doch das Fundament, auf dem wir gebaut haben, bleibt ja in uns erhalten“, sagte Gerald Hillebrand, „auch wenn das Haus, das wir einst gebaut haben, einmal nicht mehr steht. Wichtiger ist, dass da Menschen sind, die gemeinsam Kirche bauen wollen. Und alles, was wir tun, soll Zeichen sein für Gottes Liebe zu seiner Welt.“

Die Gemeinde in der Petrikirche ließ sich gerne mitnehmen von dem besonderen Schwung des Gottesdienstes, zu dem nicht zuletzt die Musiker beitrugen. Mit vielen Spirituals mit besonderem Groove und ganz ohne gewohnte Klassiker wie das Luther-Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ begeisterten das Trio Simon Sandmann (Gesang, Gitarre), Stephan Klapper (Bass) und Luis Geisen (Cajon).

Die Lego-Aktion in 15 Sekunden

 

 

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Mülheim an der Ruhr / ala / 02.11.2021



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