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Speldorf-West

Kinder starten mit Martin ins Jubiläumsjahr

Der berühmte Besucher trägt eine große Bibel und einen Federkiel. Mit Martin Luther (fast) ganz persönlich starteten die Kinder aus dem Evangelischen Familienzentrum Speldorf-West ins Jahr des Reformationsjubiläums. 

Zum Frühstück gab's selbstgebackene Lutherbrötchen Zum Frühstück gab's selbstgebackene Lutherbrötchen

Einen besonderen Gast hatten Kinder und Erzieherinnen des Evangelischen Familienzentrums Speldorf-West gleich zu Jahresbeginn. Direkt am Eingang des Familienzentrums stand er. Riesengroß. Und er sah aus wie eine Playmobilfigur... Im Evangelischen Familienzentrum an der Artur-Brocke-drehte sich bei zwei Kinder-Bibel-Wochen alles rund um die Reformation und ihren bekanntesten Protagonisten Martin Luther.

Zum Auftakt hob sich der Vorhang im Speldorfer Kinderkino. Die Lebensgeschichte von Martin Luther wurde in vielen Bildern an die Wand projiziert. „Die Kinder haben die Geschichte ganz gespannt aufgenommen“, berichtet Dana Cloot-Stevens, Leiterin des Familienzentrums. Die Speldorfer Jungen und Mädchen erfuhren viel über den Reformator, angefangen bei seiner Geburt, über sein prägendes Gewitter-Erlebnis, die 95 Thesen und seine Flucht auf die Wartburg.

Gespielt wurde natürlich auch: Man nehme Martin Luther, Bauer Hans und Johann Tetzel, den Ablasshändler – fertig war die Besetzung für ein Stabfigurentheater rund um den Ablasshandel. „Wir haben mit den Kindern gemeinsam überlegt, was der Ablasshandel wohl war“, berichtet Dana Cloot-Stevens. Und ihn dann im Rollenspiel nachvollzogen. „Die Kinder haben nachgedacht, was sie schon einmal Gemeines oder Verbotenes gemacht haben.“ Im Spiel ging es dann -fast- so weiter wie bei Johann Tetzel vor 500 Jahren: eigene Fehltritte aufmalen, einen Taler abgeben und Vergebung erhalten.

Rund um Martin Luther gab es für die Speldorfer Kinder noch mehr zu entdecken, wie etwa sein Familienwappen, die noch heute bekannte Lutherrose. Die Symbolik dahinter lernten die Kindern in einer Legegeschichte kennen. Zum gemeinsamen Frühstück gas es auch mal selbstgebackene Lutherbrötchen.
Was nach zwei Reformations-Projektwochen noch in der Speldorfer KiTa zu sehen ist, sind die zahlreichen Wünsche der Kinder, stilgerecht als „Thesen“ an die Tür angeschlagen. Einen kleinen Playmobil-Luther durfte jedes Kind mit nach Hause nehmen.

Stichwort Reformation

500 Jahre Reformation feiern die Evangelischen 2017. Bezugspunkt ist der 31. Oktober 1517, an dem Martin Luther der Überlieferung nach seine 95 Thesen zu Ablass und Buße an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug.
Die damalige Auffassung war: Nur durch gute Taten und auch durch erkauften Ablass lasse sich Gottes Liebe „verdienen“. Luther und einige Zeitgenossen kritisierten diese Vorstellung: Gottes Zuwendung muss nicht erst verdient werden. Die Erlösung aller Menschen ist stellvertretend durch Jesu Tod am Kreuz geschehen und werde allen Menschen allein aus Gottes Gnade zuteil. Diese von vielen Menschen als befreiend empfundene Argumentation gab den Anstoß zur Reformation.

 

 

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ala / 02.02.2017



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