Gottesdienste

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Dienstag, 11. August, 11.00 Uhr
offene Markuskirche
ev. Markuskirchengemeinde
Sonntag, 16. August, 18.00 Uhr
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Montag, 17. August, 10.00 Uhr
Ausstellung: Gott mag die Ausländer
Evangelische Ladenkirche

 

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Losung

für den 09.08.2020

Der HERR sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort.

Psalm 105,40-42

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Service

Kirchenkreis-Partnerschaft

Ostergrüße nach / aus Tansania

Zu Ostern senden die Kirchenpartner aus Daressalam Grüße und ausführliche Fürbitten nach Mülheim. Auch in Tansania sind Gedanken und Gebete gerade von den Gefährdungen durch den Corona-Virus geprägt. 

Ostergruß und Fürbitten aus unserem Partnerkirchenkreis Northern District, Daressalam / Tansania

Fürbitten aus Tansania in schwierigen Zeiten der COVID-19-Pandemie durch den Corona Virus
(Gebet verfasst durch Dr. Victoria Kisyombe, Vorsitzende des Partnerschaftskommittees, im Namen von Pfarrer Jacob Mwangomola, District Pastor (Superintendent) des Kirchenkreises Nord District, Ost-und Küstendiözese der Evangelisch lutherischen Kirche in Tansania (ELCT)

Wir grüßen euch in der Passionszeit imNamen unseres Herr, Jesus Christus. Wir sind auf dem Weg die Heilige Woche zu beginnen, das ist eine sehr gute Gelegenheit einander aufzurichten, während wir vor unsicheren und schwierigen Zeiten stehen. Aber wir bleiben stark, weil wir auf den Herrn vertrauen.

Uns geht es hier gut, obwohl wir kürzlich eine Steigerung von 30% bei den Zahlen der bestätigten Fälle in dieser Woche hatten, von 14 auf 20-,wie von den Behörden berichtet wurde. Wir hatten in dieser Zeit auch den ersten Todesfall. Anders als die meisten Nachbarstaaten hat die tansanische Regierung keine Ausgangsspreren und Sperrstunden angeordnet. Trotzdem praktizieren die meisten Leute freiwillige Ausgangssperren, indem sie zu Hause bleiben und nur nach draußen gehen für wichtige Vorhaben oder erlaubte Gottesdienste. Die Schulen sind geschlossen. Aber wir bleiben hoffnungsvoll.

Die Gemeindemitglieder kommen noch zu den üblichen Sonntagsgottesdiensten in allen Kirchengemeinden und Bezirken der Diözese. Die Gottesdienste in der Woche sind abgesagt bis auf die Passionsgottesdienste am Mittwoch. Nichtsdestotrotz wird Gottes Wort durch unser Radio- und Fernsehprogramm der Diözese übertragen. (Radio Upendo, Upendo TV) “Upendo” bedeutet auf Deutsch “Liebe”.

Meine eigene Gemeinde, Kijitonyama, ist in der Lage, täglich live die Morgen- und Abend-Gottesdienste in Kisuaheli weltweit online und national durch Upendo Radio und TV zu verbreiten. Die Sendungen reduzieren die Gefahr bei Versammlungen. Wir sind dankbar, dass das Wort Gottes gesprochen wird und gehört werden kann durch eine große Zuhörerschaft, inklusive Kisuaheli sprechender Gemeindemitglieder weltweit.

Während die Kirche in allen Ecken der Welt die Nähe und Gnade unseres Gottes sucht, ist es wichtig, dass wir weiter füreinander beten. Gerade in so schwierigen Zeiten wie diesen wird unsere Gemeinschaft starker.  Ein Sprichwort bei uns sagt: "Eine Familie, die zusammen betet, bleibt zusammen.” Könnte dies Gottes Plan sein für seine weltumspannende Kirche?

Abgesehen von der Bitte für die Befreiung von dem Virus und dem Übel, das er verursacht hat, kann ich die Brüder und Schwestern in der Vereinten Evangelischen Mission nur bitten dafür zu beten, dass wir bald unsere täglichen Morgen- und Abendgottesdienste fortsetzen können.

Wir wissen, dass keine menschlichen Maßnahmen uns beschützen vor dem Coronavirus, dem körperlichen Leiden oder dem Stress, den all das uns macht. Als Glaubende haben wir nichts zu fürchten. In Johannes 14,1 sagt Jesus: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Der Psalmist spricht von Zeiten wie diesen, wenn er uns Gottes Nähe, Präsenz in unserem Leben zusagt, und bekräftigt, dass Gottes Macht unser Schutz und unsere Burg, Zuflucht, unser Schild und Erlöser ist, Rettung und Bewahrung gegen Angst. Darum können wir mutig Sicherheit in Gottes Schutz und durch seine Führung in dieser Zeit suchen und Trost finden in seinem Versprechen:
1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,2 der spricht zu dem Herrn: / Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. 3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild.

 

Fürbitten für unsere Partner in Mülheim an der Ruhr und in Deutschland

Wir setzen unser Vertrauen auf den Herrn, wenn wir für die Kranken, Alten, Waisen und die, die Geleibte Menschen verloren haben beten … für alle unsere Brüder und Schwestern.

Wir beten für die Ärzte und Schwestern, die an vorderster Front sind.

Wir beten auch für alle Geistlichen, die trösten und für die Kranken beten.

Wir beten für die Auroritäten / die Führung des Landes, dass sie weiter das Volk gut leiten, während sie den Kampf gegen die COVID-19 Erkrankung anführen.

Wir beten für die Bundeswehr, für alle, die Gesetz und Ordnung bewahren und alle, die daran mitwirken, die Pandemie einzudämmen.

Wir beten, dass der Herr die Wissenschaftler leitet, dass sie bald einen Impfstoff gegen das CoronaVirus finden.

Wir beten für die Kirche in Deutschland, dass sie stark und fest steht als ein Symbol des Lichtes und der Hoffnung in dieser herausfordernden Zeit.

Während wir auf das Ende der Passionszeit zugehen, beten wir, dass Menschen weiter die Wärme und den Trost Jesu durch die Kirche spüren.

Möge die Osterbotschaft und die Freude der Aufersthung unseren Glauben an unseren himmlischen Vater, den Sohn und den heiligen Geist stärken. Mögen wir mutig bekennen, dass sogar in den schwierigen Zeiten von COVID-19 der Herr Alpha und Omega, A und O, Anfang und Ende ist und immer sein wird. Der Herr ist unsere Rüstung/ Schutz jetzt und für immer.

Lasst uns weiterhin beten und ihm für unser Leben und unsere Gemeinschaft danken. Lasst uns nicht vergessen, dasser versprochen hat: Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20) 

Gnade sei mit euch und Frieden von Gott, unserem Vater und dem Herrn, Jesus Christus.
Eure Brüder und Schwestern in Tansania

 

Ostergruß des Mülheimer Partnerschaftskreises nach Daressalam

Intercessions in the time of corona Covid 19 Pandemic
(Prayer written  by Rev. Ursula Thomé, 1.4.2020)

God has not given us the spirit of fear, but of strength and love and prudence. 2 Tim 1:7 

This is the situation in Mülheim an der Ruhr and in Germany:
The Corona disease is disturbing us all and has turned our lives upside down. Many people are infected and a lot are sick. And it is expected that there will be more cases - worldwide. The order of the day: „Keep your distance!“ This is not easy for us, because we all need closeness and care and an embrace. Since three weeks contacs are „banned“ in Germany. Daycare centres, schools, universities and restaurants, most shops and many other institutions where people meet are closed. We are only allowed to go for a walk outside in pairs or as a family or a group sharing the same household. It is difficult for us not to visit our old people in nursing homes and hospital or at their home. Only 10 people are allowed to attend per funeral. This is very difficult and sad for many.
Our health care system is fairly well organised and equipped, but but docters and nurses … deal with a shortage of protective masks and clothing like in other countries. We now feel more than ever how dependent we are in a globalised world.

We realize how important the people are who ensure our supply of food and everyday goods. People now say that nursing staff in hospitals and senior homes/ nursing homes as well as cashiers in supermarkets are "systemically relevant". The majority of them are women and their wages are not very high. There has to be a change after the crisis. They really need more appreciation not only with words and gestures but monetary, too!
Many people fear for their economic existence. Our government has decided on large financial aid packages.
The ususal Church life is at rest. No church services or meetings are allowed.

But there is hope and solidarity in the middle of the crisis:
Many parishes/ congregations celebrate services and devotions online. Every evening at 7.30 pm the bells are rung and everyone is asked to put a candle in the window and pray at home. And many do so! 
Neighbours help elderly people, they buy food, go to the pharmacy, walk the dog, whatever is needed . Contacts are maintained via telephone, Email, letters and WhatsApp. And many more Ideas are developed. Maybe this crisis is a special time of reflection and thinking about what is really important to us in life. 
In our thoughts we are connected with our European neighbours in Italy, Spain, France. Harrowing images show their burdens and massive difficulties in the news. 

Also the catastrophic situation of refugees stranded on Greek islands moves us.            Europe still has a responsibility for these people who are longing for help and support. We should not forget them!

We also think of our partners in Tanzania, in Dar-Es-Salaam:
We very much hope that the pandemic will be contained and that in your country catastrophic conditions will not occur.
We ask you, our partners, let us pray for each other:
God of life,
we share with you our sorrows and our fears in the time of the Corona crisis.
Strengthen our hope for solidarity and mutual help!
Teach us to keep our physical distance as a way of protecting others and ourselves.
Especially we pray
for the sick to recover
for the dying to be under your blessing
for the doctors and nursing staff that they stay healthy and also find rest to continue their important work and care
for the cashiers and shop assistants in the supermarkets, that they remain healthy and are respected
for those who fear for their existence in these days that they find new hope.
We ask You, God of Life, to protect us all in these difficult times!

We are united in the Lord´s Prayer  - the prayer which Jesus has teached us:
Our Father

May God bless us and keep us. Amen.
 

 

 

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Gebete: Victioria Kisyombe/DAR, Pfarrerin Ursula Thomé, Übersetzung: Pfarrerin Karla Unterhansberg / 02.04.2020



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