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für den 02.12.2021

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Jesaja 51,4

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Nizza

Bilder, die einen verstummen lassen

Mit tiefer Trauer und Erschütterung hat die Evangelische Kirche im Rheinland auf den Terroranschlag in Nizza reagiert. „Unschuldige Menschen mussten sterben. Wir gedenken der Opfer und ihrer Angehörigen und beten für sie“, sagte Vizepräses Pistorius. 

Viele Menschen verfolgten die Nachrichten aus Nizza mit einem Gefühl der Ohnmacht – wie auch schon bei früheren Anschlägen. „Die Bilder lassen einen verstummen“, so der Vizepräses weiter. „Doch es ist Kern christlichen Glaubens, dass sich Gott gerade dort befindet, wo Menschen leiden und sterben, wo Angehörige verzweifelt um geliebte Menschen trauern, auch dort, wo Terrorakte Chaos und Verderben hinterlassen.“ Gott leide mit und halte das Schweigen und die Verzweiflung der Menschen aus. Er teile ihre Ohnmacht. „Diese Erfahrung verbinden die christlichen Kirchen mit dem Tod Jesu Christi am Kreuz. Es lässt den Menschen nicht am Leid in der Welt und auch an Gott selbst verzweifeln. Denn die vielen Kreuze in der Welt haben nicht das letzte Wort: Christinnen und Christen sind Zeugen dafür, dass die Gute Nachricht vom Sieg des Lebens stärker ist als alle Gewalt und aller Hass“, sagte Christoph Pistorius.

In einem Solidaritätsbrief an den Präsidenten des Nationalrats der Église Protestante Unie de France, Pfarrer Laurent Schlumberger, hat die rheinische Kirche ihre Anteilnahme an den Ereignissen in Nizza ausgesprochen. „Wir sind sehr betroffen, trauern mit den Familien und Angehörigen der Opfer und beten für die Verletzten und alle diejenigen, die ihnen ärztlich und seelsorglich zur Seite stehen“, heißt es in dem Schreiben, das Vizepräses Pistorius im Namen der Kirchenleitung an die französische Partnerkirche gesendet hat. „In diesen Tagen von Terror, Gewalt und Hass haben wir als Christinnen und Christen eine besondere Verantwortung: denen Worte zu geben, denen es angesichts der Brutalität dieser Tat die Sprache verschlägt: Zeichen des Friedens zu setzen, wo zu Gegengewalt aufgerufen wird und Brücken zu bauen, wo der Hass und die Gewalt tiefe Gräber reißen. Die Evangelische Kirche im Rheinland weiß sich an Ihrer Seite im Dienst der Versöhnung in dieser noch nicht erlösten Welt“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Wer seine Gedanken und Gebete in diesen Tagen vor Gott bringen möchte, ist herzlich eingeladen, das in einer der offenen Kirchen in Mülheim zu tun. Hier finden sie die regelmäßigen Öffnungszeiten der evangelischen Kirchen in der Stadt.

 

 

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EKiR / 15.07.2016



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