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Haus der Kirche / Altenhof

Ausstellung: 25 Jahre nach Tschernobyl

"25 Jahre nach Tschernobyl" - und neun Tage nach Fukushima, so müsste man ergänzen - heißt die Ausstellung, die noch bis Freitag im Haus der Kirche (Altenhof) zu sehen ist.

Löschversuch in Fukushima? Nein, ein Archivbild aus den Tagen nach der Katastrophe in Tschernobyl. Löschversuch in Fukushima? Nein, ein Archivbild aus den Tagen nach der Katastrophe in Tschernobyl.

Zu der Ausstellung mit begleitenden Vorträgen und Zeitzeugengesprächen lädt der Verein "Initiative Tschernobyl Kinder" ein, der vom Kirchenkreis An der Ruhr für sein Engagement im vergangenen Jahr mit dem Hoffnungspreis ausgezeichnet wurde.

Die Ausstellung zeigt Bilder der Katastrophe, zugleich gibt es interaktive Bildschirmterminals, die den Besucherinnen und Besuchern, die Auswirkungen des Unglücks in Belarus begreifbar machen. Die Macher lassen insbesondere diejenigen zu Wort kommen, deren Leben sich durch die Katastrophe für immer verändert hat. Als Zeitzeugen reisen immer zwei der so genannten "Liquidatoren" (Aufräumhelfer) mit und stehen für Gespräche zu Verfügung.

Junge Besucher erkunden die Ausstellung im Altenhof. Junge Besucher erkunden die Ausstellung im Altenhof.

"Die Nachricht über die Katastrophe in Fukushima war für uns sehr erschlagend", berichtet Dagmar van Emmerich, Organisatorin der Ausstellung in Mülheim. "Es scheint schon makaber, fast schon als bräuchten wir dieses Zeichen: Mensch, wo bewegst du dich hin?"

"Wie weit dürfen wir an die Grenzen des Machbaren gehen?", diese Frage formulierte auch Superintendent Helmut Hitzbleck, der die evangelische Kirche im Trägerkreis der Ausstellung vertritt. "Am Beispiel Fukushima haben wir gesehen: Alle Bemühungen, Katastrophenszenarien vorauszusehen, können ins Leere laufen. Wenn man bedenkt, dass die Folgen einer Reaktorkatastrophe nicht nur jetzt wirken, sondern auch noch zwei oder drei Generationen nach uns, betrachtet man die Atomwirtschaft mit ganz anderen Augen."

 

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Saarn haben sich mit dem Ausstellungsthema beschäftigt und einen "Wunschbaum" gestaltet. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Saarn haben sich mit dem Ausstellungsthema beschäftigt und einen "Wunschbaum" gestaltet.

"25 Jahre nach Tschernobyl - Menschen - Orte - Solidarität" ist bis Juli an 35 verschiedenen Orten in Deutschland zu sehen, Mülheim ist die einzige Station im Ruhrgebiet.

Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 25. März, im Haus der Kirche (Altenhof) zu sehen. Eingang über die Freitreppe an der Kaiserstraße, geöffnet 10 bis 17 Uhr, Eintritt frei.

 

 

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ala / 21.03.2011



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