Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Sonntag, 21. Oktober, 17.00 Uhr
Stunde der Kirchenmusik in Dümpten
Matthäuskirche
Montag, 22. Oktober, 19.00 Uhr
Reisebericht: Von Petersburg zum Wolgadelta
Petrikirchenhaus
Donnerstag, 25. Oktober, 15.00 Uhr
Café für Senioren
Evangelische Ladenkirche

 

> Alle Termine anzeigen

Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 20.10.2018

Ihr wart wie ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerissen wird; dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der HERR.

Amos 4,11

mehr
Service

Vereinte Ev. Kirchengemeinde

Und immer ein Talar im Auto

Die Vereinte Ev. Kirchengemeinde verabschiedet Karla Unterhansberg. Sie bleibt Pfarrerin zur Entlastung des Superintendenten und wechselt deshalb -vorbehaltlich des ausstehenden Presbyteriumsbeschlusses- nach Broich-Saarn.

Pfarrerin Karla Unterhansberg / Foto: Köhring Pfarrerin Karla Unterhansberg / Foto: Köhring

Als Pfarrerin Karla Unterhansberg vor 13 Jahren als Entlastung von Superintendent Kastrup ihre erste Pfarrstelle in der heutigen Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde (VEK) antrat, hieß die Gemeinde noch Altstadtgemeinde. Seitdem hat es viele Veränderungen gegeben, auch im Zuschnitt ihrer Stelle, die Altstadtgemeinde ist in der VEK aufgegangen, und nun steht für Karla Unterhansberg die nächste Veränderung an. Mit dem Ruhestand von Pfarrer Helmut Hitzbleck wird sie in die Gemeinde des neuen Superintendenten wechseln, also nach Broich-Saarn - die noch ausstehende formale Bestätigungung vorausgesetzt. "Ein bisschen Galgenhumor braucht´s da schon!", sagt sie mit Blick auf die lange zeit der Ungewissheit, wo sie in Zukunft arbeiten würde.

Gern ist sie in der VEK gewesen, betont sie. Auf die Frage nach Höhepunkten denkt sie erst lange nach, sagt dann: "Es waren gar nicht so sehr die großen Ereignisse...!", und fängt an zu sprudeln: Die musikalischen Gottesdienste! Die Arbeit mit den Kindern im Kindergarten, die sie mit ihrer Unbefangenheit begeistert haben! Die fröhlichen Feste mit den SeniorInnen! Die Singstar-Battles auf Konfirmanden-Freizeiten! Die ökumenische Zusammenarbeit mit den katholischen Geschwistern auf dem Kirchenhügel und die Begegnungen mit den ökumenischen Partnern aus Tansania! Die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Gottesdienste und Gottesdienst-Orte in der Gemeinde!

Sehr geschätzt hat sie das Miteinander im großen Team der Menschen, die in der Gemeinde haupt- und ehrenamtlich zusammenarbeiten. "Ich bin keine Einzelkämpferin", sagt sie von sich. "Was ich lernen musste ist, dass Vieles längere Planung erfordert, als ich es mit meiner Spontaneität gern hätte!" Das Wichtige vom Drängenden zu unterscheiden und dann das Richtige zu tun: ohne dieses Handwerkszeug geht es nicht im Beruf der Pfarrerin. Oft musste es schnell gehen, vom Kindergarten-Gottesdienst zur Beerdigung zur Frauenhilfsandacht zur Ausschuss-Sitzung. Da hatte der Talar im Auto seinen angemessenen Ort...!

So ganz wird Karla Unterhansberg die VEK nicht verlassen: Sie bleibt weiter in der Gemeinde wohnen und wird auch dem Kammerchor an der Petrikirche die Treue halten. Die Gemeinde ist traurig, dass sie gehen muss und sagt Danke für alle gute und gesegnete Arbeit zum Wohl der Menschen in der VEK! Karla, wir werden dich vermissen!

Dietrich Sonnenberger

 

Danke - Adieu - Auf Wiedersehen

Es heißt Abschied nehmen. So verabschiede ich mich und möchte mich vor allen Dingen bedanken.

Für mich war ja die Stelle in Mülheim zur Entlastung des Superintendenten die erste nach dem Vikariat zunächst im Probedienst, dann als "ordentliche" Pfarrstelle, allerdings nur mit 75% Dienstumfang. So habe ich die letzten acht Jahre mit 25% evangelische Religion an der Realschule Broich unterrichtet. Die Bedürfnisse von Gemeinde und Schule unter einen Hut zu bekommen, war manchmal eine große Herausforderung, aber eine, die ich nicht missen möchte. Genossen habe ich, Vieles ausprobieren zukönnen, auch wenn sich nicht alle Ideen  umsetzen ließen.

Danke sagen möchte ich für so viele Begegnungen. Menschen kennenzulernen mit ihren Lebenserfahrungen, -geschichten, empfinde ich als echtes Privileg meines Berufes.Bedanken möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit mit Pfarrkolleginnen und -kollegen, mit haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden: Ohne Sie/ euch hätte ich meinen Dienst nicht so tun können.

Nun werde ich die Gemeinde wechseln, Aufgaben neu erleben, neue Aufgaben übernehmen, Menschen neu kennenlernen, mit Anderen zusammenarbeiten.  Als neugieriger Mensch sage ich: "Darauf freue ich mich." Etwas Kontinuität wird bleiben mit Kammerchor und Wohnung. Und im Kirchenkreis werde ich weiter im Bereich der Ökumene- und Partnerschaftsarbeit engagiert sein.

Herzlichen Dank und Gottes Segen!

Karla Unterhansberg

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Dietrich Sonnenberger / Karla Unterhansberg / 22.05.2017



© 2018, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung