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für den 27.05.2020

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Weltgebetstag 2018

Die Schöpfung schätzen

Schon gewusst? Surinam ist ein Naturparadies. Doch die Heimat von Jaguaren, Papageien und Ameisenbären ist bedroht und auch für die Menschen sind die Lebensumstände nicht immer gut. Informationen zum Land bietet der Weltgebetstag am 2. März.

"Gran tangi gi Mama Aisa (In gratitude to mother Earth)", Sri Irodikromo, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Surinam bietet Jaguaren, Papageien und Ameisenbären ein Zuhause im Regenwald. Doch die Natur ist durch Rohstoffabbau bedroht und auch für die Menschen sind die Lebensumstände nicht immer gut. Vor allem Frauen und Mädchen leiden unter ökonomisch und sozial schwierigen Bedingungen. Über die Situation in dem südamerikanischen Land informieren die Veranstaltungen zum Weltgebetstag in diesem Jahr. „Gottes Schöpfung ist gut“, unter diesem Titel steht der Weltgebetstag, der wie stets am ersten Freitag im März in über 100 Ländern der Welt, und auch von Gemeinden in Mülheim, gefeiert wird. In jedem Jahr wird der Weltgebetstag in einem anderen Land vorbereitet, das dann auch im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht. 2018 ist es das südamerikanische Surinam, ein Land in dem afrikanische und niederländische, kreolische und indische, javanische und chinesische Einflüsse zusammenkommen.

Den Reichtum der Schöpfung kann man in Surinam besonders eindrücklich erleben: Dank des subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden mit üppigen Riesenfarnen, farbenprächtigen Orchideen und über 1000 verschiedenen Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus Regenwald, in dem zum Beispiel Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen leben.

„Informiert beten, betend handeln“ ist das Leitmotiv des Weltgebetstags. Bei den Weltgebetstags-Veranstaltungen in Mülheim erfährt man mehr zur Situation im ethnischen, religiösen und kulturellen Schmelztiegel Surinam. In der als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Hauptstadt Paramaribo steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Die Missionare von einst sorgten dafür, dass auch heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich ist. Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Gold- und Öl-Export. Schwanken die Preise auf dem Weltmarkt, so trifft dies den surinamischen Haushalt empfindlich. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. Während der massive Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es in Politik und Gesellschaft des erst 1975 unabhängig gewordenen Landes an nachhaltigen Ideen für Alternativen. Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

 

Hier ein Überblick über die Gottesdienste und Veranstaltungen (soweit nicht anders genannt am 2. März) in Mülheim an der Ruhr.

 

Broich-Saarn

Freitag, 23. Februar, 9 Uhr, Männerfrühstück im Pfarrsaal St. Elisabeth, Nachbarsweg 107

Mittwoch, 28. Februar, 16 Uhr, Caritasfrauenversammlung im katholischen Jugendheim, Landsberger Straße 19

Freitag, 2. März, 15 Uhr ökumenischer Gottesdienst Herz Jesu (Broich) mit anschließendem Beisammensein mit Imbiss im Gemeindehaus

Freitag, 2. März, 17 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Mariä Himmelfahrt mit anschließendem Beisammensein mit Imbiss im Gemeindehaus

 

Lukas

Montag, 19. Februar, 18 Uhr, Themenabend zum Weltgebetstag im Gemeindezentrum Aktienstraße 136, Surinam mit allen Sinnen: kochen basteln, informieren.

Bezirk Dümpten: 17 Uhr, ökumenischer Gottesdienst in der St. Barbarakirche, (Kaffee um 15:00 Uhr)

Bezirk Johannis: 15 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der kath. Kirche St. Engelbertus

Bezirk Styrum: 15 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Mariae Rosenkranz, anschließend Begegnung und Gespräch im Jugendhaus nebenan

 

Markus

16.30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst in der Markuskirche, gestaltet von Pfarrerin Jäger gemeinsam mit einem ökumenischen Frauenteam und  Gospelchor. Im Anschluss Imbiss mit landestypischen Köstlichkeiten im Gemeindesaal.

 

 

 

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ala / 12.02.2018



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